Wirkstoffe

Yam

Yam

Die Yams-Wurzel wird aufgrund ihrer einzigartigen Nährstoffe häufig als „Superknolle“ bezeichnet. In der Traditionellen Chinesischen Medizin nennt man sie bereits sei mehr als 3000 Jahren „Königin der Heilpflanzen“. Weiter ist Yam eine Quelle vom Vitamin C, Vitamin B6 sowie wichtiger Antioxidantien. Diese Kombination an Nährstoffen hilft Falten und andere Zeichen der Hautalterung zu verhindern, davor zu schützen und die Produktion von Kollagen zu stimulieren. Dadurch wird die Elastizität der Haut verbessert und die Haut geglättet. Zudem enthält Yam das für die Haut wichtige Allatonin, das den Aufbau und die Bildung neuer Zellen erhöht und somit vor allem die Wundheilung stark fördert. Es wirkt gegen Geschwüre, Furunkeln sowie eine Vielzahl weiterer Hauterkrankungen verwendet.

 

Goji Beeren

Goji

Goji Beeren Die Goji Beere ist seit über 3000 Jahren eine der wichtigsten Heilpflanze in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie ist insbesondere ein natürliches AntiAging-Mittel. Beispielsweise verzehren die Einwohner der Provinz Ningxia Hui, einer nördlichen Region in China, täglich selbst angebaute Goji Beeren. In dieser Region leben etwa 16-mal so viele Hundertjährige (Menschen die 100 Jahre oder älter sind) als im Rest dieses Landes. Die ältere Generation dieses Gebietes ist zudem viel aktiver, gesünder und lebendiger als die Altersgenossen in der westlichen Kultur. Die Goji Beere enthält nahezu alle lebenswichtigen Nähr- und Vitalstoffe, insbesondere Zink, Eisen, Vitamin A, Vitamin B und Vitamin E. Ihre reichlichen Antioxidantien schützen vor allem vor Zellschäden. Die Fettsäuren in der Goji Beere regen außerdem die Kollagenproduktion der Haut an, bewahren deren Feuchtigkeit, reduzieren Falten und sorgen so für eine strahlende und jung aussehende Haut. Insbesondere die schützenden Antioxidantien sind der Grund für diese Wirkung. Sie schützen vor Schäden der DNA und somit vor vielen Krankheiten und der Zellalterung. Ein gesunder Körper besitzt normalerweise die Fähigkeit, Zellschäden ständig selbst zu reparieren. Nehmen die freien Radikale im Körper zu, kann es zu einem vorzeitigen Tod der gesunden Zellen und einer Vielzahl von degenerativen Erkrankungen führen. Ebenso können die Zellen mutieren und sich zu Krebs entwickeln.

 

Sojabohnenöl

Das aus der Sojabohne gewonnene Öl hat einen hohen Anteil an Phytohormonen. Die Wirkung von Phytohormonen beruht zum Teil auf der Bindung von Isoflavonen, einer Untergruppe der Phytoöstrogene, an den EstradiolRezeptoren. Sie beeinflussen Vorgänge, die mit Östrogenen in Zusammenhang stehen. Die Collagensynthese und die Zellneubildung werden angeregt, der Kollagenabbau verlangsamt. Dies sind Anti-Aging-Wirkungen, die der negativen Auswirkung von Östrogenmangel entgegenwirken. Der hohe Lecithingehalt bewirkt zudem eine ausgezeichnete Hautbefeuchtung, da Sojabohnenöl Wasser emulgiert und in der Hornschicht bindet. Das Öl hat eine feuchtigkeitsbindende und rückfettende Wirkung und lässt die Haut glatt und geschmeidig erscheinen. Strapazierte Haut wird durch Sojabohnenöl beruhigt und die Haut vor Entzündungen geschützt.

 

Aprikosenkernöl

Aprikosen stammen ursprünglich aus Asien. In China wurden die süßen Früchte schon vor 5000 Jahren kultiviert. Sie sind reich an essentiellen Fettsäuren und Vitamin E. Aprikosenkernsaft ist auch heute noch nach der Traditionellen Chinesischen Medizin ein volksbekannter Beauty-Drink. Aprikosenkernöl eignet sich ganz besonders gut für die Pflege von empfindlicher und feuchtigkeitsarmer Haut. Aufgrund seiner Zusammensetzung und der chemischen Struktur ist das Öl sehr mild und daher besonders für die Babypflege oder als Massageöl geeignet. Aprikosenkernöl wirkt glättend, besänftigend und zieht aufgrund der dominierenden Kinkenstruktur sehr gut ein.

 

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Haut. Die kurzkettige Hyaluronsäure durchdringt die obere Hautschicht und beeinflusst die innere Feuchtigkeitsbalance. So kommt es bei kontinuierlicher Anwendung zu einem feuchtigkeitsfördernden Langzeiteffekt. Die langkettige Hyaluronsäure bietet einen sofortigen aufpolsternden Effekt auf der Haut. Sie bindet effektiv Feuchtigkeit in der oberen Hautschicht. Ihr optisch hautstraffender und glättender Effekt, der aus der Verdunstung von Wasser und der dadurch bedingten leichten Straffung des Gelfilms auf der Haut resultiert, ist sehr gut und sofort zu sehen.

 

Sanddornöl

Sanddorn ist ebenfalls eine schon seit Jahrhunderten bekannte Heilpflanze. Das Sanddornöl wird durch Kaltpressung der Sanddornbeere gewonnen. Seine hohen Anteile an Linol- und Linolensäure sowie an Palmitoleinsäure machen das Sanddornöl besonders wertvoll, weil diese Fettsäuren die natürliche Schutzfunktion der Haut festigen und gleichzeitig beruhigend und balancierend auf die Haut wirken. Sanddorn ist zudem reich an natürlichen Antioxidantien wie Vitamin E. Es verlangsamt die Hautalterung, macht die Haut samtweich und elastisch. Daher ist es hervorragend bei trockener, sensibler und reifer Haut geeignet. Es schützt vor rissiger und schuppiger Haut und bereits angeschlagene Hautpartien heilen schneller.

 

Mandelöl

Mandelöl wird durch Kaltpressung aus den reifen Früchten des Mandelbaumes gewonnen wird. Mandelöl ist wie auch das Aprikosenkernöl ein sehr gut verträgliches und vielseitig einsetzbares Basisöl für jeden Hauttyp, auch für empfindliche und Babyhaut. In Cremes eingearbeitet erzeugt Mandelöl weiche, geschmeidige und pflegende Konsistenten. Zudem eignet es sich gut als Massageöl und gilt als hervorragender Enhancer für Wirkstoffe durch die spezifische Kinken-Struktur der Ölsäure, deren Doppelbindung mittig in der C-Kette sitzt und sie sehr beweglich macht. Mandelöl wirkt zusätzlich als natürlicher UV-Blocker. In der braunen dünnen Schale der Mandeln wurden bis zu zwanzig verschiedene antioxidative Flavonoide einschließlich das Vitamin E nachgewiesen. Antioxidantien schützen die Haut vor Umweltschäden und freien Radikalen. Freie Radikale greifen das Kollagen und Elastin der Haut an, trocknen sie aus, verursachen Falten und sind Grund für eine müde aussehende Haut. Das Vitamin E schützt unter anderem die Kollagen- und Elastin-Proteine vor den Schäden der freien Radikale und sorgt für ein jung aussehendes Erscheinungsbild.

 

Sheabutter

Sheabutter ist reich an Ölsäure, Stearinsäure und Vitaminen mit einem relativ hohen Prozentsatz an unverseifbaren Bestandteilen. Die Ölsäure, eine einfach ungesättigte Fettsäure, sorgt für eine gute Verteilbarkeit auf der Haut. Die Stearinsäure ist eine gesättigte Fettsäure, die sich wie ein Schutzfilm um die Haut legt und diese gegen äußere Einflüsse abschirmen kann. Aufgrund ihres anti-irritativen Potentials sowie des hohen Gehaltes an Stearinsäure ist Sheabutter sehr gut zur Anwendung bei trockener, empfindlicher, fett- und wasserarmen sowie häufig stark schuppenden Haut geeignet. Reife Haut profitiert ebenfalls von dem anti-irritativen Potential der enthaltenen Triterpene. Zudem zeichnen eine gute Rückfettung, ein gutes Wasserbindungsvermögen und ein hautglättender Effekt die Sheabutter aus.

 

Jojobaöl

Jojobaöl gehört zu den hydratisierenden Ölen. Die Vitamine E und C unterstützen eine schnelle Zellregeneration, die für eine feste und straffe Haut sorgt. Sie helfen auch, feine Linien, Altersflecken und sichtbare Zeichen des Alterns zu verringern. Jojobaöl versorgt die Haut außerdem mit viel Feuchtigkeit, reduziert Hautreizungen und schuppige und raue Flecken, die bei einer alternden Haut oft zu sehen sind. Wegen der nicht fettenden Textur ist Jojobaöl für alle Hauttypen geeignet, einschließlich für sensible und zu Akne neigender Haut. Jojobaöl hilft auch, die Wundheilung zu beschleunigen.

 

Olivenöl

Ölivenöl hat eine alte Tradition als Trägeröl für Pflanzenauszüge und als Basisöl heilender Salben. In der Heilkunde gilt es als erwärmend, anregend, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd. Das Olivenöl besitzt eine Reihe Haut verschönernder und hautstraffender Vorteile. Es spendet der Haut reichlich Feuchtigkeit, verbessert ihre Elastizität und regenerativen Eigenschaften. Das Olivenöl stellt wichtige Antioxidantien und gute Fette sowie Mineralien bereit, die vor freien Radikalen schützen. Es besitzt auch sehr gute antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften. Bei topischer Anwendung regt Olivenöl die Produktion von Kollagen an, welcher der Haut ein jugendliches Aussehen mit einer glatten Textur verleiht.

 

Kamille

Die Kamille ist eine Heilpflanze, die ebenfalls bereits in der Antike bekannt war. Die getrockneten Blütenstände, auch Kamillenblüten genannt, enthalten eine Fülle an Antioxidantien, die gegen Entzündungen wirken. Die Kamille reinigt insbesondere die Haut, wirkt antibakteriell und desinfizierend, sodass die Wundheilung beschleunigt wird. Kamille hilft auch gegen Hautreizungen und -irritationen, wirkt feuchtigkeitsspendend und sorgt für einen schönen glatten Teint.

 

Ringelblume

Die Ringelblume wurde bereits im Mittelalter als Heilpflanze verwendet. Die Ringelblumenblüten enthalten Flavonoide, Saponine, Triterpene, ätherisches Öl sowie Carotinoide und Polysaccharide. Diese wirksamkeitsbestimmenden Inhaltsstoffe fördern die Bildung neuer Hautzellen und wirken entzündungshemmend sowie wundheilungsfördernd. Einige Studien deuten darauf hin, dass die Ringelblume auch antioxidativ wirkt. Zudem hat die Ringelblume antibakterielle und antivirale Wirkung.

Arganöl

Arganöl wird aus den Samen der Beerenfrucht des Marokkanischen Arganbaums durch ein schonendes Kaltpressverfahren gewonnen. Es besteht zu 80% aus ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Linolsäure. Diese wirkt als Schutzbarriere gegen Umwelteinflüsse und beugt Falten-bildung und Haarbruch vor. Die ungesättigten Fettsäuren wirken zudem entzündungs-hemmend, weshalb das Öl vor allem bei trockener bis sehr trockener und schuppiger Haut geeignet ist.

Die weiteren biochemisch wirksamen Pflanzenstoffe Phytosterine akti-vieren den Stoffwechsel der Haut und die Feuchtigkeitsspeicherung in den Zellen wird positiv unterstützt. Wichtige und weiter enthaltene Wirkstoffe im Arganöl sind Triterpenoide, die die Elastizität der Haut steigern und Ekzeme, Schuppenflechte, Ausschläge und Akne mildern.

Arganöl kann grundsätzlich bei allen Hauttypen wie auch zur Haar- und Nagelpflege angewendet werden. Es mindert das Risiko der Bildung von Schwangerschaftsstreifen und ist zusätzlich als herrlich nussig riechendes Massageöl und Badezusatz geeignet.

Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmel wird in Vorderasien und Nordafrika seit mehr als 2.000 Jahren nicht nur als Gewürz, sondern auch als natürliches Heilmittel verwendet.
Zwischenzeitlich haben zahlreiche westliche Studien belegt, dass die täg-liche Einnahme von Schwarzkümmelöl durch die vielen darin enthaltenen ungesättigten Fettsäuren und das durch die Synthese der Linolsäuren und Gamma-Linolensäure im Körper gebildete Prostaglandin E1 zu einer langfristigen Harmonisierung des gesamten körperlichen Haushalts führt.

Gerade Hautkrankheiten wie Akne oder Neurodermitis sind oft Folge eines fehlenden inneren Gleichgewichts und können mit Schwarzkümmelöl ge-heilt werden. Die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigen-schaften des Schwarzkümmelöls verhindern die Entstehung zerstörerischer Mikroorganismen im Körper. Im Falle von Fehlfunktionen der Talg- und Schweißdrüsen, die ebenfalls häufig für Hautkrankheiten verantwortlich sind, ist Schwarzkümmelöl für seine ausgleichende Wirkung anerkannt.

Kakaobutter

Die Kakaobutter entsteht durch die Kaltpressung der rohen Kakaobohne. Mit der Kaltpressung wird das Kakaopulver von dem Kakaofett getrennt. Das Kakaofett ist die sogenannte Kakaobutter und enthält gesunde Fette und Öle, die sich besonders für die Herstellung von Feuchtigkeitscreme für die Haut eignet. Zudem werden die Zellen mit wichtigen Antioxidantien geschützt.